Reisen ohne Fremdsprachenkenntnisse
Gibts doch gar nicht? Gibt es doch.
Fernreisen sind inzwischen so selbstverständlich geworden wie ein Latte Macchiato. Na ja, vielleicht nicht ganz. Aber Thailand, Vietnam, Mexiko sind nicht mehr so exotisch wie vor 20 Jahren. Mit Hilfe moderner Technik lassen sich Distanzen und technische Barrieren leicht überwinden. Moderne Zahlungsmittel wie Kreditkarten und Online Banking überwinden brisante Situationen. Ich musste bei meinem ersten Besuch in Indien vor vielen Jahren noch die Hilfe der deutschen Botschaft in Anspruch nehmen, bis ich endlich eine Zahlungsanweisung in Empfang nehmen konnte.
Das alles ist Schnee von gestern und moderne Technik wie Internet und Mobilephones verbinden Welten, die früher unüberwindlich waren.

Fernreisen mit dem Charterflieger
Fernreisen mit dem Charterflieger Foto: © Bernd Schray
Eine Hürde kann aber auch moderne Technik nicht so einfach lösen. Wer ohne Englischkenntnisse loszieht, hats auch mit iPhone oder Blackberry schwer.
Wer jetzt denkt, Englisch kann doch jeder, der irrt. So selten sind Reisende ohne Fremdsprachenkenntnisse nicht. Ich beobachte das immer wieder. Auch im Ausland. Und wie verständigt man sich dann? Mit Händen und Füßen eben.
Was tun, wenn der Begleiter ebenfalls nicht übersetzen kann? Wer dann nicht in einer geführten Gruppe reist, zum Beispiel mit einer Studienreise von Studiosus oder Marco Polo und einem deutschen Reiseleiter, der muss sich auf andere, mühsame Hilfsmittel verlassen. Dann hilft nur noch ein altmodisches Wörterbuch, ein elektronischer Übersetzer oder ein Schnellkurs, mit dem sich die Fremdsprachen-Grundkenntnisse auffrischen lassen.
Ich empfehle gründliche Vorbereitung und Planung der Reise, wenn nötig sollten die wichtigsten Dokumente und Unterlagen rechtzeitig übersetzt werden, damit nichts schiefgehen kann.
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Andersreisender
7 Nov, 2009
Ich bin oft überrascht, wie viele Reisende sich ohne auch nur ein Wort Englisch oder eine andere Sprache zu können auf Reisen machen. Solange der Reiseleiter in der Nähe ist, ist das kein Problem. Kniffelig wird es bei Tagen, die “zur freien Verfügung” sind. Oder am Flughafen, wo man sich oft allein zurecht finden muss. Ich hätte da ein äußerst unangenehmes Gefühl.
Bernd
7 Nov, 2009
Hallo Andersreisender. Wenn sich Deutsche darauf verlassen, dass man am Urlaubsort selbstverständlich Deutsch spricht, dann finde ich das ziemlich überheblich. Alles schon mal dagewesen.
Marcus
8 Jun, 2010
Notfalls kann man sich doch auch mit Händen und Füssen verständigen : )