Weltanschauung kommt von Welt anschauen!

Harald Blumenau zum Horizonterweiterung durch Reisen.

Reisen erweitert Horizonte, ein Satz den jeder einmal
gehört hat.
Nur was bedeutet das?
Für mich sind es in erster Linie die Begegnung mit Menschen und
kleine Alltagserlebnisse in denen sich die Kultur eines Landes
wieder spiegelt.
Diese kleinen, unspektakulären Erfahrungen nehme ich mit nach Hause,
wie andere Leute Souvenirs.

Beispiel

Asiatische Toleranz

Auf Sri Lanka hatte ich zwei Wochen lang einen buddhistischen Fahrer
der mich mit traumwandlerischer Sicherheit in die entlegensten Winkel
dieser wunderschönen Insel chauffierte.
An einem Tag hielt er plötzlich an einer stark belebten Kreuzung und
lief zu einem hinduistischen Schrein, um ein paar Scheine einzuwerfen.
Auf meine Frage, warum er als Buddhist einer hinduistischen Gottheit,
die Fahrern Schutz versprach, Opfergaben darbrächte, hatte er eine ebenso
verblüffende, wie lustige Antwort.
„Du weißt, dass ich Buddhist bin.
Ich weiß, dass ich Buddhist bin.
Nur mein Wagen, der weiß es nicht!”

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  • HAHA :) … na für den Satz sollte man dem man einen Orden verleihen. Ich teile übrigens die Meinung!
    Als ich meine Weltreise hinter mich gebracht hatte waren zwar ein paar Mitbringsel im Gepäckt, am meisten habe aber auch ich von Einflüssen den verschiedenen WELT-Anschauungen provitiert.
    Selbst aus Amerika konnte ich nette Züge mitnehmen und so biete ich noch heute jedem Besucher die Freiheit an sich nach Herzenslust an meinem Kühlschrank (der meist eh leer ist) zu bedienen.
    Die gelassenheit im Arbeitsleben ziehe ich aus den Gedanken an Neuseeland und Australien wo man die wichtigeren Dinge ernst nimmt. Mir fällt nur auf das man hart daran Arbeiten muss diese Eindrücke und Einstellungen beizubehalten nachdem man wieder in den Trott der deutschen Weltanschauung zurück ist… is doch alles scheisse man :)

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