Mit den Augen des Alltäglichen

Wem ging es nicht schon so:

Der Weg vom Bahnhof zum Arbeitsplatz, von der Haltestelle Nachhause, von der Kneipe ins Kino – man ist ihn schon tausendmal gelaufen, er erscheint allzu vertraut, man könnte ihn im Schlaf gehen. Weil das so ist, sieht man nicht mehr neu, also mit den Augen des Ungewöhnlichen, Nichtalltäglichen. Manche Dinge fallen gar nicht mehr auf, eben weil sie so vertraut und normal sind.
Mit den Augen des Alltäglichen
Wo befindet sich diese Stahlkonstruktion?

Jedesmal im Urlaub dann die andere Sehweise. Der Blick mit der Urlaubsbrille. Das Gewöhnliche wird bedeutsam. Banales fällt auf, was Einheimische völlig uninteressant finden. Alltägliches wird zum Objekt des Besonderen und Kinder können sich in Dinge vertiefen und uns Dinge lehren, die wir nicht mehr sehen.
Ein Kreuz im Fenster
Kirche oder Villa?

Wenn Touristen knipsen, was Ihnen vor die Linse kommt, dann mag das für Einheimische vielleicht komisch oder gar lächerlich vorkommen.

Na und?

Manchmal wird dabei Unsichtbares sichtbar. Vielleicht sogar erst Jahre später.

Fotos: © Bernd Schray

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Eine Antwort auf Mit den Augen des Alltäglichen

  1. Jesolo Jesolo sagt:

    Vielen Dank für diese interessanten Sehenswürdigkeiten.

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