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Die Folgen der US-Finanzkrise für Heidelberg und Schloss Neuschwanstein

Die Börsen jubelten, ein Kursfeuerwerk am Freitag brachte eine kurze Verschnaufpause für den gebeutelten Börsianer. (Ich bin keiner). Die US-Regierung stellte 700 Mrd. US $ für die Rettung des Systems in Aussicht. Vorläufig. Man darf diese Zahl wohl eher als Mittelwert betrachten, denn wer weiss, ob die Summe wirklich endgültig ist? Ich bin kein Finanzexperte und aus meiner Graswurzelperspektive sehe ich die Krise als Geröll- und Schlammlawine, deren Wucht sich eher noch entfaltet.

700 Mrd. US $ geteilt durch 300 Mio. US Amerikaner macht 2.333 US $ pro Einwohner. Abzüglich der Kinder, Arbeitslosen, Schwachen, Kranken und Schwarzarbeiter, bezogen also auf den harten Kern der (geschätzten) 35 % Lohn- und Einkommensteuer-Zahlenden, erhöht sich die Belastung auf etwa 6.666 US $ pro Steuerzahler. 

Das wird sich bemerkbar machen. Die verschuldeten US-Privathaushalte werden sich noch weniger leisten können und eine Reise nach Heidelberg und Schloss Neuschwanstein rückt in noch weitere Ferne. Kaum tröstlich: Die Zahl der amerikanischen Touristen in Deutschland war aufgrund des schwachen Dollars schon länger rückläufig.

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