Japan – exotisch, fremd, faszinierend

Diese Reise nach Japan dauert zwar nur 13 Tage, dafür bekommt man aber das Beste von Japan und seinen faszinierenden Sehenswürdigkeiten in dichter Folge so gut präsentiert, wie man es selbst nicht hätte organisieren können.
Kloster-und Tempelanlagen, Geishas und die Metropole Tokio sind alle mit in diesem Reiseverlauf dabei. So lernt man nicht nur dieses beeindruckende Land, sondern auch Kultur, Religion und Leute schnell kennen.

Seoul – Ein Tag Südkorea

Bevor wir aber Japan besuchen, landen wir zuerst von Frankfurt kommend nach über zehn bis elf Stunden Flugzeit erst einmal in Seoul. Da unsere Reisegruppe gegen Mittag ankommt, machen wir auf jeden Fall noch eine schöne Stadtrundfahrt. Wer möchte sich den geschichtsträchtigen Wolmi Park, den geschäftigen Shinpo Markt und den quirligen Hafen von Incheon entgehen lassen? Zudem können wir so eine Nacht im ruhigen Hotelzimmer verschnaufen, bevor wir dann am nächsten Tag nach Hiroshima weiter fliegen.

Hiroshima – traurige Geschichte, freundliche Leute

Jeder von uns kennt die tragische Geschichte von Hiroshima und der Zündung der ersten Atombombe während des Zweiten Weltkriegs. Im Friedenspark von Hiroshima können wir im Atombomben-Dom mit seinem Museum noch einmal minutiös die dramatischen Tage nachvollziehen, die die Geschichte der Menschheit verändert haben. Die Strahlenbelastung ist heutzutage nicht höher als in anderen Gebieten der Erde – zum Glück! Damals wurden 80 Prozent der Stadt zerstört.

Hiroshima
Hiroshima – der Atombomben-Dom

Umso mehr ist es von Bedeutung, dass die Stadt heute acht Bezirke und über 1,2 Millionen Einwohner hat. Am Abend dürfen wir dann die traditionellen Okonomiyaki essen, eine Art Pfannkuchen, auf dem in feine Streifen geschnittener Kohl und Fleisch oder Meeresfrüchte gegart werden. Ich freue mich schon auf dieses Willkommensdinner unter Japanern.

Insel Miyajima und Museumsinsel Naoshima

Am nächsten Tag geht’s dann mit der Fähre zum Itsukushima Schrein auf die Insel Miyajima. Die heilige Insel Miyajima mit seinem berühmten Shintō-Schrein empfängt uns mit seinem hölzernen Torii aus dem Jahre 1875. Bei Ebbe kann das Eingangstor des Schreins zu Fuß erreicht werden, bei Flut jedoch steht es komplett im Wasser. Es ist ein begehrtes Fotomotiv und eines der bekanntesten Wahrzeichen Japans. Freilaufendes Wild, dampfende Garküchen, Gebetsrollen drehen – all das erwartet uns am vierten Tag.
Der Shinkansen, der japanische Hochgeschwindigkeitszug, bringt uns am nächsten Tag nach Okayama, wo wir vor allem die Museumsinsel Naoshima besuchen werden. Mit dem Fahrrad erkunden wir das Gelände und haben bestimmt noch Zeit für den feinen Sandstrand.

Die Burg des Weißen Reihers und Kyoto

Wer die Burg des Weißen Reihers nicht gesehen hat, muss unbedingt noch einmal wieder kommen, um das Kulturdenkmal mit allen Sinnen zu erleben.

Himeji Castle (Weißer Reiher Burg)
Foto © Niko Kittakis: Himeji Castle – Die Burg des Weißen Reihers

Die Burg Himeji (Himeji-jō) wurde 1993 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Zudem gehört sie zu den nationalen Kultur-Highlights Japans. Der Park um die Burg herum ist besonders um die Zeit des Kirschblütenfests Hanami mit zahlreichen Besuchern gefüllt. Wir bestaunen die Gegend und fahren später weiter nach Kyoto. Hier besuchen wir ein japanisches Gästehaus und bekommen Insidereinblicke von der Hausbesitzerin in die traditionelle Kochkunst. Abends geht es dann in Begleitung durch das Geishaviertel Hanamachi in Gion.
Kyoto gilt als kulturelles Zentrum von Japan. Mit 1600 buddhistischen Tempeln, 400 Shintō-Schreinen, unzähligen Gärten und Palästen ist das wohl auch nicht übertrieben.

Kirschblüten
Kirschblüten

Koya-san – Buddhimus pur

Tag 8 heißt es dann auf nach Koya-san und zum dortigen buddhistischen Kongōbu-Tempel. Hier haben wir die Möglichkeit, echte Mönche der Shingon-shū kennenzulernen, mit ihnen zu meditieren und zu beten. Wir schlafen auf Futons und Tatamis. Am nächsten Tag nehmen wir an der morgendlichen Andacht (gongyō) teil. Danach besuchen wir den geheimnisvollen Okunoin-Friedhof, ein paar der 117 Kongōbu-Tempel und die drehbare Pagode im Garan-Tempelkomplex.

Tokio – Schmelztiegel Asiens

Mit Seilbahn, Bummelzug und Shinkansen geht es bis nach Tokio am zehnten Tag unserer Japan-Reise. Hier halten wir uns die kommenden (und letzten) drei Tage und Nächte auf.

Tokio Stadtansicht
Tokio Skyline
Japan Reiseroute
Japan Reiseroute

Es gibt viel zu sehen und zu entdecken, beispielsweise die heillos überfüllte U-Bahn, den Meiji-Schrein oder die Shibuya Crossing, die wahrscheinlich menschenreichste Kreuzung der Welt. Mit rund 10 Millionen Einwohnern ist Tokio übrigens die bevölkerungsreichste Stadt des Landes und eine der Megacities der Welt. In 23 Bezirken sammeln sich Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstitute, Theater und Museen. Das Tokyo Metropolitan Government Building in Shinjuku und der Tokyo Sky Tree sind die beiden sehenswertesten Hochhäuser der Stadt – nicht nur für uns, auch für Scharen von Touristen aus der ganzen Welt. Mit 634 Metern ist der Tokio Sky Turm der höchste Fernsehturm der Welt. Absolut beeindruckend!
Als Souvenirs stehen bei mir ganz oben auf der Liste: Kimonos und Fächer. Doch aufgepasst – nicht alles ist „made in japan“. Wer will, gönnt sich zum Abschied ein traditionelles Kaiseki, ein mehrgängiges Menü anlässlich einer Teezeremonie.

Fässer als Souvenir
Japanische Fässer

Habe ich noch etwas vergessen? Gibt es weitere Tipps für Tokio, die man unbedingt erleben sollte? Wer schon da war und berichten kann, darf uns gerne schreiben.
Sayonara – und herzlichen Dank!
Beste Grüße
Nele

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